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Die Gattersäge im Freigelände der Schleifmühle |
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Das Sägegatter im Freigelände der Schleifmühle
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Im Garten der Schweriner Schleifmühle steht seit 2005 eine große eiserne Konstruktion aus der Zeit der Steinbearbeitung mit Dampfkraft und später mit Elektrizität: ein Sägegatter vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Es wurde dem Stadtgeschichts- und -museumsverein vom Steinmetzbetrieb Renger in Altentreptow für
die Schleifmühle übergeben. Das Prinzip der Säge entspricht dem der historischen Anlage in der Schleifmühle: Ein ungezahntes Eisenblatt wird über ein Gestängehin und her bewegt und schleift mit Wasser eingespülten Quarzsand durch den Stein. Die Konstruktion des etwa vier Meter hohen Gatters ist aus Gußeisen und wurde zuletzt von einem Elektromotor über ein Schwungrad und eine Transmission angetrieben. Das Sägeblatt überspannt eine Weite von fast fünf Metern, an jeder Seite erheben sich zwei gusseiserne Doppelständer, zwischen denen eine Traverse aus doppelten T-Trägern mit seitlichen Gewichten liegt. Abbau, Transport und Wiederaufbau waren uns nur dank der Unterstützung Dritter möglich. In Schwerin wurden die Einzelteile zunächst in einer Halle der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft »Zukunftswerkstatt Schwerin e.V.« gelagert, und in verschiedenen Projekten mit Hilfe der Arbeitsagentur Schwerin demontiert, gereinigt und konserviert. Gleichfalls durch die Teilnehmer einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamtes erfolgte auch der Wiederaufbau der Gattersäge im Freigelände der Schleifmühle. Seitdem schließt sie als Exponat eine Lücke in der Vermittlung der historischen Technik der Bearbeitung großer Natursteine.
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