Die Gattersäge in Altentreptow

Die Gattersäge war im Steinmetzbetrieb in Altentreptow in einem speziell dafür erbauten Gebäude aufgestellt. Die ganze Anlage überspannte insgesamt 5,40 Meter, die Höhe der Anlage betrug über vier Meter. Die seitlichen Stützen waren in Betonfundamenten mit starken Bolzen verschraubt (o.li.). Aufgrund der beim Betrieb auftretenden Kräfte war das Gatter mit den Außenwänden des Gebäude über Stahlträger verbunden und seitlich mit ebenfalls in Betonsockeln verankerten Eisenstangen abgespannt.

Der Antrieb erfolgte über eine Transmission durch einen Elektromotor; Zahnräder und eine Spindel sorgten für Übertragung und Umwandlung der Bewegung (o.re.).

Auf der vom Elektromotor angetriebenen Welle saß neben der Riemenscheibe zur Auflage des vom Motor kommenden Transmissionsriemens eine zweite für den Riemen zur Säge. Am großen Schwungrad war die Pleuelstange zur Bewegung der Säge angeschlossen (u.).

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